Ein VW Bus, 7 Personen, und 17 Tage Zeit für eine ganze Insel, das ist schon
eine Herausforderung. Gepäck, Zelte und Kochgeschirr passten gerade so in
unseren Bulli, denn schließlich wollten wir selbst auch noch mit. Und dann
begann das Abenteuer. Insgesamt 4 Zeltplätze, also auch 4 mal Zelte auf- und
abbauen, alles aus- und vor allem wieder einladen, und sich immer wieder neu
orientieren. Aber es war absolut lohnend. Mit dem Bulli, der Bahn und zu Fuß
haben wir die Insel erkundet, waren im Hochgebirge, an verschiedenen Stellen
im Meer, in Städten und Dörfern, in der Maccia und in Flüssen unterwegs. Am
Ende dieser Zeit war allen klar, warum Korsika auch „Ile de la Beauté“
genannt wird. Wir haben Korsika genossen, nicht nur mit den Augen und der
Nase, sondern auch mit dem Gaumen, und es war die Reise wert. In besonderer
Weise durften wir so auch die Schönheit der Schöpfung im Großen wie im
Kleinen täglich neu entdecken, erkennen, wie Menschen ihren Glauben zum
Ausdruck bringen, und ganz konkret erfahren, wie unser Vater im Himmel mit
und war und uns geführt und bewahrt hat. Das Sahnehäubchen war auf der
Heimfahrt die letzte gemeinsame Mahlzeit direkt am Fuße des schiefen Turmes
von Pisa.