Unter dem Motto "Wasser und mehr" ging es diesen Sommer für insgesamt 14 Personen an die Mecklenburgische Seenplatte. Die Freizeit war für uns alle etwas Neues. Die erste Woche ging es mit 13 Leuten und 6 Kanadiern auf Paddeltour. Anfangs noch sehr ungeübt hatten wir uns nach reichlich Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Anleitungen mit unseren Booten langsam angefreundet. Auf dem Wasser von einem Campingplatz zum anderen hatten wir stets alles dabei: Zelte, Campingkocher, Isomatten, Schlafsäcke, unsere Packsäcke etc.; alles was man eben dabei haben sollte und ein bisschen mehr. Bis auf einen regenreichen Morgen blieb es trocken. So konnten wir bei bestem Sonnenschein die naturbelassene Landschaft des Müritz-Nationalparks genießen und unseren Bräunungsgrad erhöhen. Eins haben wir in der Woche auch gelernt -- dass, wenn man schon nicht vom Paddeln körperlich geschafft ist, die Umtrage-Stellen einem noch den Rest geben. Somit war es auch nicht ungewöhnlich, dass auch aus diesem Grund an solchen Stellen erst einmal Pause angesagt war und man sich die eine oder andere Konservendose köpfte. Nach dieser Woche verabschiedeten wir Friederike und Uwe und begrüßten Miriam. So ging es mit 13 Personen in die zweite Woche -- und die unterschied sich von der ersten. Zum einen hatten wir nun ein festes Ferienapartment in unmittelbarer Nähe der schönen Kleinstadt Röbel und die Zeit, die zuvor mit Paddeln verbracht wurde, wurde nun scheinbar mit Essen gefüllt; zugegeben sehr leckerem Essen, da wir alles in Form eines Kochwettbewerbs verpackten. Natürlich waren wir nicht nur mit Essen beschäftigt. Wir unternahmen viele andere Dinge. Wir fuhren per Fähre nach Waren, liefen mehrmals zum Badestrand, besuchten Therme und Bärenwald, veranstalteten eine Schnitzeljagd in Röbel oder machten eine Wanderung entlang der Müritz. Ich kann gar nicht alles schreiben, was ich möchte, aber für mich steht fest: Die Freizeit wie auch ihre geistlichen Schwerpunkte waren rundum gelungen und ich bin froh dabei gewesen zu sein.